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Mittwoch, 16. August 2017

Lea Vucelja und Mary Hentschel – Zwei Ju Jutsu Ausnahme-Athletinnen

In der Ju Jutsu Sparte des SV Eidelstedt haben sich über die vergangenen Jahre hinweg zwei Nachwuchstalente nach vorne gekämpft: Lea Vucelja und Mary Hentschel. Die 13- und 14-jährigen Mädchen verbindet als Cousinen nicht nur die familiäre Bande, sondern auch die Begeisterung fürs Ju Jutsu.

Und das spürt man auch in jedem Satz, den die Sportlerinnen in diesem Interview sagen. Bei der Frage nach dem Beginn ihrer Sportlerkarriere beim SVE erzählt Mary von ihrem Cousin, welcher sie zum Training mitgenommen hat. Und als Mary gleich Feuer und Flamme war, hat sie ein paar Monate später auch Lea mit zum Training genommen. Seit diesem Zeitpunkt sind die zwei Ju Jutsu Sportlerinnen mit Leib und Seele dabei: Dreimal die Woche ist Training angesagt – hinzu kommt noch das Kadertraining und auch die Kaderreise, von der Lea mit Begeisterung berichtet. „Was ist so packend an diesem Sport?“ möchte ich von den beiden wissen. Ohne lange nachzudenken kommen die Antworten: Lea ist begeistert von diesem besonderen Gefühl, wenn man auf der Matte steht und genießt insgesamt die Zeit mit dem gesamten Sportteam. Mary ergänzt dieses mit der Möglichkeit, hier im Ju Jutsu die Kraft rauslassen zu können – zu kämpfen,  ohne den Partner / Gegner zu verletzen. 

Beide sind amtierende Hamburger Meisterinnen in ihren jeweiligen Gewichts- und Altersklassen. Doch dieses sind nur die aktuellen Erfolge. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2015 qualifizierte sich Mary Hentschel für die Teilnahme an der U 15 Weltmeisterschaft in Bosnien. Begleitet von ihrem Trainer Sören Schubert konnte sie hier wichtige internationale Erfahrung sammeln und zwei Kämpfe bestreiten. Ein tolles sportliches Erlebnis, welches sich in ihrem Gedächtnis eingebrannt hat.

Lea Vucelja glänzt ebenso mit konstanten Erfolgen und konnte dieses Jahr nicht nur die Hamburger Meisterschaft gewinnen, sondern überzeugte mit zwei Goldmedaillen im Fighting bei den Kodokan Open. Hier startete sie sogar recht spontan in gleich zwei Klassen, ließ aber keinen Zweifel daran, wer als Siegerin von der Matte geht –  sehr zur Freude ihres Trainers. 

All diese Einsätze und sportlichen Leistungen wären nicht möglich, ohne einen gut funktionierenden Background. So unterstützen auf der einen Seite die Eltern ihre Töchter auf den Turnieren und in ihren Trainingseinheiten, auf der anderen Seite bietet Sören als Trainer immer eine professionelle und fachliche Begleitung.

Positiv blicken Lea und Mary in die Zukunft, freuen sich auf noch mehr sportliche Erlebnisse im Ju Jutsu und können sich sogar vorstellen, später einen Beruf im sportlichen Umfeld zu ergreifen.

Die Ju Jutsu Trainer und der Sportverein Eidelstedt sind gespannt auf den weiteren Werdegang der beiden, freuen sich auf weitere Erfolgsmeldungen und versuchen, sie weitestgehend in ihrem sportlichen Vorhaben zu unterstützen.