30. Neujahrsempfang des SV Eidelstedt

30. Neujahrsempfang des SV Eidelstedt Anke Harnack, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Andrea Soyka, Reinhard Körte und Dr. Jürgen Mantell (v.l.n.r.) sprachen über die Thematik „Soziale Gemeinschaft durch Sport“.

Gleich zwei Jubiläen gab es beim diesjährigen Neujahrsempfang des SV Eidelstedt Hamburg zu feiern. Der Verein lud zum 30. Empfang in den Tanzsaal am Steinwiesenweg und startete damit in sein Jubiläumsjahr, denn in diesem Jahr feiert der SVE sein 140-jähriges Bestehen. Rund 250 Gäste waren der Einladung gefolgt und sorgten für einen sehr gut gefüllten Saal.
Nachdem unser 1. Vorsitzender Reinhard Körte die Gäste aus Sport, Politik und Verwaltung begrüßt hatte, richtete Dr. Dorothee Stapelfeldt (Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen) ihr Grußwort an die Gäste. Dabei hob sie das Engagement des Vereins hervor, der damit einen echten Mehrwert für das Quartier schafft. Seitdem das Quartier Eidelstedt Mitte im Jahr 2016 zum Rise-Gebiet erklärt wurde, hat sich der SVE als starker Partner erwiesen. Der Sportpark Steinwiesenweg steht nun im Mittelpunkt der Entwicklungen und schafft einen hervorragenden Begegnungsraum für die Menschen im Stadtteil, denn der Sport führt Menschen zusammen und wirkt integrativ.

Rund 250 Gäste waren der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt.

Dr. Jürgen Mantell (Präsident Hamburger Sportbund) hob die Wichtigkeit der Vereine in der Stadt hervor, sie seien wichtige Bestandteile jedes einzelnen Stadtteils und haben eine hohe integrierende Funktion. Im Bezug auf die Rise-Förderung erklärte Dr. Stapelfeldt zudem, dass das Förderprogramm ohne den Sport nicht funktionieren würde. Auch Andrea Soyka (steg) betonte, dass die Vereine kräftige Partner im Quartier sind. Wenn sich ein Verein wie beispielsweise der SVE zudem als Träger für Kitas präsentiert, können Soziales und Sport besser zusammenwachsen – dies würde in Eidelstedt besonders gut funktionieren.

Reinhard Körte (1. Vorsitzender SVE) begrüßte die zahlreichen Gäste im Tanzsaal.

Moderatorin Anke Harnack führte gewohnt locker durch die interessante Podiumsrunde und fragte nach der Wichtigkeit des Ehrenamts für die Stadtentwicklung. Dr. Jürgen Mantell erklärte, dass es mehr als 10.000 ehrenamtliche Beschäftigte in den Hamburger Vereinen gäbe und sie das Rückgrat der Vereine seien. Dr. Stapelfeldt bestätigte diese Aussage und meinte sogar, das Ehrenamt sei zentral für die Rise-Förderung, ohne eine positive Quartiersarbeit sei die Rise-Förderung nicht möglich.
Die positive Quartiersarbeit des SVE hob zudem Dr. Mantell hervor, der Verein hätte parademäßig gezeigt, was ein Verein für den Stadtteil tun muss – der Sportpark ist als Begegnungsstätte für die Menschen das beste Beispiel.
Reinhard Körte versprach in seinem Schlusswort, dass der SVE weiter wachsen wird – allein aufgrund der steigenden Einwohnerzahlen Eidelstedts und hoffte, dass auch in Zukunft der Sport und die Vereine ein wichtiger Motor für die Stadtentwicklung bleiben werden.