SVE erhält Uwe-Seeler-Preis

SVE erhält Uwe-Seeler-Preis Martin Hildebrandt (2. v. l.) und Michael Görge (M.) erhielten den Preis aus den Händen von Christoph Holstein (l.), Uwe Seeler und Carl-Edgar Jarchow (r.).

Der SV Eidelstedt Hamburg hat im Hamburger Rathaus den Uwe-Seeler-Preis verliehen bekommen. Der Hamburger Fußball-Verband (hfv) ehrt in jedem Jahr zwei Hamburger Vereine, die sich um den Jugendfußball im Bereich des Breiten- und Leistungssports besonders verdient gemacht haben. Gemeinsam mit dem SV Groß Borstel erhielt der SVE den Uwe-Seeler-Preis aus den Händen von Hamburgs Sportstaatsrat Christoph Holstein, Hamburgs Ehrenbürger Uwe Seeler und dem Vizepräsidenten des Hamburger Fußball-Verbandes, Carl-Edgar Jarchow. Das Preisgeld von insgesamt € 10.000 wurde auf die beiden geehrten Vereine verteilt.

In der Begründung hieß es am Abend: „Als großer Verein besticht der SV Eidelstedt Hamburg von 1880 e. V. besonders durch sein umfassendes Sportangebot. Darüber hinaus spiegelt sich die hervorragende Vereinsarbeit in der Kontinuität der Mannschaftszahlen über einen langen Zeitraum, auch bei den Jugend- und Leistungsmannschaften, wider. Im Juniorenbereich hat der Verein in den letzten zehn Jahren durchgängig um die 25 Mannschaften in allen Altersklassen von der A- bis zur G-Junioren im aktiven Spielbetrieb. Auch bei den Mädchen gelang es dem SVE, jede Saison ein Spielangebot bereitzustellen, um eine Basis für die Frauenmannschaften im Verein zu legen. Aktuell stellt der Vereine eine C- und eine D-Mädchenmannschaft.“

SVE-Geschäftsführer Martin Hildebrandt begleitete die Fußballer*innen und Trainer zu der Ehrung im Rathaus und bedankte sich beim hfv mit folgenden Worten: „Es gibt kein jüdisches Abseits, es gibt kein muslimisches Abseits und es gibt kein christliches Abseits (frei nach Michael Neumann). Integration findet auf dem Spielfeld beim Fußball nach denselben Regeln statt und wird nach dem Spiel in Freude und Trauer gemeinsam weiter gelebt. Wir wissen mittlerweile sehr genau, wie wir in Eidelstedt mit dem Thema Integration umgehen wollen und müssen. Ohne engagiertes Ehrenamt ist dabei nichts zu erreichen.“