Erfolgreiches Rhönrad-Team bei Hamburger Meisterschaften

Erfolgreiches Rhönrad-Team bei Hamburger Meisterschaften Das Rhönrad-Team schnitt bei den Hamburger Meisterschaften sehr gut ab.

Wie in jedem Jahr begann das auch neue Sportjahr für die Rhönradturner*innen des SV Eidelstedt Hamburg mit den Hamburger Meisterschaften. Am Samstag war es endlich soweit, um 6:35 Uhr traf sich das Team am Bahnhof Elbgaustraße. Hundemüde aber voller Vorfreude auf den bevorstehenden Wettkampf begab sich die Mannschaft auf den Weg nach Bergedorf, wo in diesem Jahr die Meisterschaften stattfanden.
Trotz einer viel zu kurzen Einturnzeit, in der sich einige Turner*innen nicht in allen Disziplinen vorbereiten konnten, bewahrten die Turner*innen die Ruhe und sicherten dem SVE einige Erfolge.
In der jüngsten Altersklasse gingen in diesem Jahr Erik Przyklenk (4.), Lina Friebe (5.), Eliana Mirzaian (6.) in der AK 7/8 sowie Hedda Wieking (4.), Luna Engelberg (5.), Ilenia Knöfler (6.) und Jasper Moretti (10.) in der AK 9/10 an den Start. Für fast alle war es erst der zweite Wettkampf und dementsprechend waren alle sehr aufgeregt. Trotzdem schlugen sie sich in einem starken Teilmehmerfeld wacker. Erik und Hedda verpassten mit ihren vierten Plätzen nur ganz knapp das Treppchen.
Sienna Ponert und Hannah Krauße-Ablaß schafften es in der Alterklasse 11/12 mit den Plätzen vier und fünf auch ganz nah ans Treppchen. Ebenfalls in dieser AK starteten Emilia Przyklenk (7.), Ivanka Knöpfler (8.), Laura Hagemann (10.), Jonna Fricke (11.), Calla Redlin (17.), Lea Röhrecke (18.) und Osiris Doulgere (20.). Diese Altersgruppe war mit 22 Teilnehmer*innen am stärksten besetzt.
In der zweitgrößten Gruppe, der AK 13/14, hatte der SVE am Samstag sechs Turnerinnen: Saskia Rozyk (20.), Neele-Sophie Lauterbach (13.), Lina Barz (11.), Cäcilia Gehrmann (9.), Pia Ried (8.) und Samira Daenecke, die sich verdient auf den fünften Platz turnte. In dieser AK hatten die Turner*innen auch die Möglichkeit, in den anderen Disziplinen Sprung und Spirale anzutreten. Beim Sprung starteten Cäcilia (5.), Emilia (4.), Sienna (3.) und Neele-Sophie (2.). Cäcilia und Sienna turnten außerdem in der Disziplin Spirale und kassierten die Plätze eins und zwei. In der AK hatten wir erstmals eine Turnerin in der Bundesklasse. Das ist noch einmal eine Nummer größer als die Landesklasse, in der die anderen Turnerinnen starteten, man startet dabei verpflichtend in allen drei Disziplinen. Merle Kudszus erturnte sich hierbei einen verdienten siebten Platz.
Mayra Petersen (11.) ging mit ihrer Vereinskameradin Lina Schäfer (10.) in der AK 15/16 an den Start. Beide behaupteten sich gegen ihre starke Konkurrenz. Mayra startete zusätzlich in der Disziplin Spirale und landete auf dem zweiten Platz.

Jana Kögel zeigte einen tollen Wettkampf.


In der AK 17/18 konnte der SVE die erste Medaille verzeichnen. Jana Kögel kämpfte sich mit einer fast fehlerfreien Kür auf den zweiten Platz. Ihre Vereinskameradin Eva Pastuschka erreichte trotz Sturz den fünften Rang. Beide zeigten auch einen Salto vorwärts in der Disziplin Sprung und landeten auf den Plätzen eins und drei.

Helene Hild wurde erneut Hamburger Meisterin.

Auch in der AK 19+ konnte der SVE Erfolge verzeichnen. An den Start gingen Lena Kühlcke (12.) und Helene Hild, die sich trotz Sturz wie fast jedes Jahr auf dem ersten Platz wiederfand. Sie zeigte außerdem einen interessanten Sprung, mit dem sie sich den zweiten Platz sicherte. Lena trat auch in einer weiteren Disziplin an und landete mit ihrer Spiralekür auf dem dritten Platz.
Aline Stickdorn, Laurine Rathmann und Maren Boesch turnten in den Altersklassen 25+ und 30+ und zeigten alle eine souveräne Kür und konnten sich Treppchenplätze sichern. Maren traute sich als Einzige in ihrer AK an eine Spiralekür und konnte diese sehr schön vorturnen. In der Disziplin Sprung erturnte sich Laurine einen starken zweiten Platz.
Insgesamt waren die Hamburger Meisterschaften 2020 sehr ereignisreich und erfolgreich für den SVE. Auch wenn es für einige Turner*innen ein sehr langer Tag war, freuen wir uns schon auf den Nord-Ostsee-Pokal, der in vier Wochen in Trittau stattfindet. Ein großer Dank geht wie immer auch an die Trainer und Kampfrichter, ohne die eine Teilnahme an Wettkämpfen nicht möglich wäre.