SVE freut sich über einen Stern in Silber

SVE freut sich über einen Stern in Silber

Die Laudationes auf die Gewinner hielten Senator Andy Grote, Stefan Schröder vom HSV Hamburg und unser Präsident  Dr. Jürgen Mantell. Durch den Abend führte Moderator Uli Pingel.
"Zum sechsten Mal ehren wir mit den Sternen des Sports das vorbildliche Engagement, mit dem unsere Hamburger Sportvereine wichtige gesellschaftliche Aufgaben in und für unsere Stadt übernehmen: Ein kleiner, tief auf St. Pauli verwurzelter Boxverein, der in seinem Viertel wertvolle Integrationsarbeit leistet; ein großer Breitensport-Verein, der uns mit seinem Flüchtlingsprojekt vor Augen führt, dass hinter dem nüchternen Begriff ‚Ehrenamt‘ bewegende Herzensangelegenheiten vorangetrieben werden und ein inklusiver Sport-Kongress, der beweist, wie wir mit der gesellschaftlichen Akzeptanz von körperlichen und geistigen Einschränkungen spielerisch Grenzen überschreiten. Das ist die große menschliche Leistung des Breitensports: Man kennt sich und man hilft sich", so Dr. Reiner Brüggestrat, Vorstandssprecher der Hamburger Volksbank.
Eine hochkarätig besetzte Jury hatte die Projekte überprüft und neben der sportlichen Leistung vor allem das soziale Engagement bewertet. Dazu zählten klassische Themen wie Gesundheit, Familie und Senioren, sowie gesellschaftspolitische Programme zu Integration und Gleichstellung.
"Ganz unterschiedliche Ideen und doch ein gemeinsames Ziel, das zeichnet alle drei Preisträger in diesem Jahr aus. Alle wollen Menschen helfen, egal, ob sie Vereinsmitglied sind oder nicht. Unsere Preisträger zeigen, wie viel Sportvereine weit über das Sporttreiben hinaus in unserer Nachbarschaft tun und wie leistungsfähig auch ein kleiner Verein sein kann. Wir danken der Hamburger Volksbank, mit deren verlässlicher Hilfe wir die Sterne des Sports verleihen können, um die Leistungen der Vereine im Breitensport zu der Aufmerksamkeit zu verhelfen, die sie verdienen", sagt Thomas Fromm, HSB-Vizepräsident.
Der SVE Hamburg von 1880 e.V. (2. Platz, kleiner Stern in Silber) wird für sein Projekt "Inklusiver Kinder-SPORT-Kongress" ausgezeichnet.
Das Ziel der Veranstaltung ist das Kennenlernen neuer inklusiver Sport- und Bewegungs-formen durch Workshops. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erweitern den Bewegungs-horizont und entdecken eigene Talente. Durch gemeinsames Handeln von Menschen mit und ohne Behinderung, werden Berührungsängste abgebaut und Gemeinsamkeiten entdeckt. Rund 50 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr hatten eine körperliche oder geistige Einschränkung. Der Kongress wurde von einer Mitarbeiterin in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr entwickelt und in diesem Jahr zum zweiten Mal umgesetzt.
Text in Auszügen: Hamburger Sportbund